
Warum TaxWize
Steuerrechner 2025: was sechs Angaben zeigen und was fehlt
Der Steuervergleich von TaxWize schätzt die Steuer 2025 aus sechs Angaben, ohne Konto und ohne Upload. Was er rechnet, was er weglässt und warum die Rangfolge der Gemeinden trotzdem stimmt.
Aktualisiert am 12.10.2026 · 6 Min. Lesezeit
Der Steuervergleich von TaxWize schätzt aus sechs Angaben, was ein Haushalt für das Steuerjahr 2025 an Steuern auf dem Einkommen zahlt: Kanton, Gemeinde, Bruttolohn, Zivilstand, Anzahl Kinder und Kirchenzugehörigkeit. Er deckt jede Gemeinde der Kantone Aargau, Zürich, Luzern, Solothurn, Bern, Zug und Schwyz ab und braucht weder ein Konto noch ein Dokument.
Die Zahl ist eine Schätzung mit den gesetzlichen Pauschalen. Für einen angestellten Haushalt, der zur Miete wohnt und kein grösseres Vermögen hat, liegt sie in der Regel über der Steuer, die nach einer vollständigen Steuererklärung bleibt. Die Reihenfolge der Gemeinden bleibt in aller Regel trotzdem dieselbe. Ich habe den Rechner so gebaut, dass er im Zweifel zu hoch schätzt, und hier steht, wo genau.
Die Zahl am Telefon
Ein Maler, den Sie am Telefon nach dem Preis für drei Zimmer fragen, nennt eine Zahl. Er kennt die Quadratmeter und seinen Stundenansatz. Die Risse hinter dem Schrank kennt er nicht, und auch nicht die Decke, die Sie vielleicht selbst streichen. Die Rechnung nach der Arbeit sieht anders aus. Nützlich war die Zahl am Telefon trotzdem: Sie wussten, in welcher Grössenordnung Sie sich bewegen, und Sie konnten zwei Maler vergleichen.
Ein Steuerrechner mit sechs Feldern ist diese Zahl am Telefon. Die Steuererklärung ist der Besuch vor Ort.
Was aus sechs Angaben gerechnet wird
Vom Bruttolohn zieht der Steuervergleich die gesetzlichen Beiträge an AHV, IV, EO und Arbeitslosenversicherung ab. Dann folgen die Abzüge, die der Steuervergleich ohne Beleg ansetzt: die Pauschale für Berufsauslagen, der Versicherungsabzug in der Höhe des gesetzlichen Höchstbetrags (der Rechner nimmt an, dass Ihre Prämien diesen Betrag erreichen), die Sozialabzüge für Kinder und bei zwei Einkommen der Zweiverdienerabzug. Auf das Ergebnis kommen die Tarife von Bund und Kanton, und die Kantonssteuer wird mit dem Steuerfuss der gewählten Gemeinde multipliziert. Wer das Feld zur Kirche ankreuzt, erhält die Kirchensteuer zum reformierten Satz der Gemeinde (eine Auswahl der Konfession hat das Formular nicht).
Dahinter läuft dieselbe Rechnung, mit der TaxWize eine echte Steuererklärung vorbereitet: ein festes Regelwerk pro Kanton, kein Sprachmodell. KI setzt TaxWize dort ein, wo Dokumente zu lesen sind, und im Steuervergleich gibt es keine Dokumente.
Ihre sechs Angaben gehen für die Rechnung an den Server von TaxWize in der Schweiz. Lohn, Zivilstand, Kinder und Kirchenzugehörigkeit legt TaxWize in keiner Datenbank ab und schreibt sie in kein Protokoll. Das Zugriffsprotokoll des Servers hält wie bei jedem Seitenaufruf Zeitpunkt und IP-Adresse fest, und beim Laden der Gemeindeliste den gewählten Kanton. Für einen Kanton ausserhalb der sieben zeigt der Rechner keine Zahl an.
CHF 2'449.85 zwischen Kilchberg und Maschwanden
Eine alleinstehende Person im Kanton Zürich, CHF 90'000 Bruttolohn, keine Kinder, keine Kirchensteuer, Steuerjahr 2025. Der Steuervergleich schätzt für vier Gemeinden:
| Gemeinde | Geschätzte Gesamtsteuer 2025 | Rang im Kanton Zürich |
|---|---|---|
| Kilchberg | CHF 8'705.85 | 1 von 160 |
| Zürich | CHF 10'725.90 | 142 von 160 |
| Winterthur | CHF 10'983.80 | 157 von 160 |
| Maschwanden | CHF 11'155.70 | 160 von 160 |
Zwischen der günstigsten und der teuersten Gemeinde liegen CHF 2'449.85 pro Jahr, bei gleichem Lohn und im gleichen Kanton. Der Median der 160 Gemeinden liegt für diese Person bei CHF 10'253.15. Die direkte Bundessteuer (CHF 1'375.25) und die Kantonssteuer sind in allen vier Zeilen gleich hoch; was sich bewegt, ist der Anteil der Gemeinde. Der Kanton Zürich hält dazu fest: «Die Gemeinden setzen ihre Steuerfüsse selbst fest.»
Das Ergebnis zeigt neben der Gesamtsteuer die Aufteilung auf Bund, Kanton, Gemeinde und Kirche, den Rang der Gemeinde im Kanton und die Namen der günstigsten und der teuersten Gemeinde. Im Kanton Zürich stecken in der Gesamtsteuer zusätzlich CHF 24 Personalsteuer, die in der Aufteilung keine eigene Zeile haben. Bei Ehepaaren gibt es ein Feld für das zweite Einkommen; bleibt es leer, rechnet der Steuervergleich mit einem Einkommen.
Tarife und Steuerfüsse ändern von Jahr zu Jahr. Die Beträge gelten für das Steuerjahr 2025; für ein anderes Jahr sind die dann gültigen Werte massgebend.
Wo die Schätzung danebenliegt
Sechs Felder fragen nach vielem nicht. Was fehlt, verschiebt die Zahl in zwei Richtungen:
| Was der Steuervergleich nicht kennt | Die Schätzung ist dadurch |
|---|---|
| Beiträge an die Pensionskasse | zu hoch |
| Säule 3a, Fahrkosten, auswärtige Verpflegung, Weiterbildung, Kinderbetreuung | zu hoch, soweit bei Ihnen vorhanden |
| Unterhalt einer Liegenschaft | zu hoch, soweit vorhanden |
| Vermögen | zu tief (die Vermögenssteuer fehlt) |
| Zinsen, Dividenden, Eigenmietwert, Nebenerwerb | zu tief |
| Eine andere Konfession als reformiert | je nach Gemeinde höher oder tiefer |
Die erste Zeile betrifft Angestellte mit einer Pensionskasse. Der Beitrag steht auf dem Lohnausweis, und er ist von Kasse zu Kasse verschieden. Einen Satz, der für alle gilt und den ich hätte einsetzen können, gibt es nicht. Der Rechner setzt den Beitrag deshalb auf null und schätzt die Steuer damit zu hoch. Das ist Absicht: Eine Schätzung, die mit der Steuererklärung nach unten korrigiert wird, ist mir lieber als eine, die zu viel verspricht.
Die Zeilen zu Vermögen und weiteren Einkünften laufen in die andere Richtung. Wer Erspartes, ein Wertschriftendepot oder ein Eigenheim hat, zahlt Steuern, nach denen der Rechner gar nicht fragt. Für diese Haushalte kann die Schätzung zu tief sein.
Warum stimmt die Reihenfolge trotzdem?
Innerhalb eines Kantons gilt für alle Gemeinden derselbe Tarif. Die Gemeinde multipliziert die einfache Staatssteuer (den Betrag, den der Tarif ergibt) mit ihrem Steuerfuss. Ein Abzug verkleinert den Betrag, auf den dieser Multiplikator wirkt. Den Multiplikator selbst verändert er nicht.
Hat die Person aus dem Beispiel mehr Abzüge, als der Rechner annimmt, sinkt ihre Steuer in allen 160 Gemeinden. Kilchberg bleibt vor Zürich und Zürich vor Winterthur. Kleiner wird nur der Abstand in Franken, denn derselbe Steuerfuss wirkt auf einen kleineren Betrag. Wie viel ein einzelner Abzug in Franken ausmacht, zeigt der Beitrag Wie viel spart ein Steuerabzug?.
Bei Kirchenmitgliedern kommt der Kirchensteuersatz der Gemeinde dazu, der die Reihenfolge verschieben kann. Für alle anderen gilt: Auf die Frage, wo man steuerlich günstiger wohnt, gibt die Schätzung eine brauchbare Antwort. Auf die Frage, was man zahlt, gibt sie eine erste.
Von der Schätzung zur Steuererklärung
Der Kanton Zürich nennt seinen eigenen Steuerrechner «ein Hilfsmittel für die provisorische Berechnung des geschuldeten Steuerbetrags». Das gilt für jeden Rechner, auch für meinen. Wenn Sie nur wissen wollen, ob ein Umzug steuerlich etwas ausmacht, brauchen Sie dafür nichts zu bezahlen: Der Steuervergleich ist kostenlos, und der Kanton führt seinen eigenen Rechner.
Die genauere Zahl entsteht erst aus den Belegen. In TaxWize laden Sie den Lohnausweis, die 3a-Bescheinigung, die Prämienabrechnung und die übrigen Unterlagen hoch. Eine KI auf Servern in der Schweiz liest die Werte aus, und jeder Wert, den die KI ausliest, lässt sich prüfen und korrigieren. Gerechnet wird danach mit dem festen Regelwerk, das auch hinter dem Steuervergleich steht. Der Pensionskassenbeitrag, den der Rechner auf null setzt, kommt dann vom Lohnausweis.
Das braucht ein Konto und kostet CHF 39 pro Steuererklärung und Steuerjahr. TaxWize bereitet die Erklärung 2025 vor; eingereicht wird sie von Ihnen über das Portal Ihres Kantons. Ob bei Ihnen Abzüge zusammenkommen, die die Schätzung spürbar senken, hängt von Ihren Unterlagen ab.
Quellen
- TaxWize, Steuervergleich, Steuerjahr 2025: vier Abfragen für den Kanton Zürich (alleinstehend, Bruttolohn CHF 90'000, keine Kinder, kein Kirchenmitglied; Gemeinden Kilchberg, Zürich, Winterthur, Maschwanden) mit Gesamtsteuer, Rang, Median und Aufteilung auf Bund, Kanton und Gemeinde sowie der Abschnitt «Wie funktioniert der Steuervergleich?»: https://taxwize.ch/de/steuervergleich (abgerufen am 12.10.2026)
- Kanton Zürich, «Steuerrechner» («Der Steuerrechner ist ein Hilfsmittel für die provisorische Berechnung des geschuldeten Steuerbetrags.», «Für die Steuerzahlung ist einzig der Betrag auf der Steuerrechnung massgebend.»): https://www.zh.ch/de/steuern-finanzen/steuern/steuern-natuerliche-personen/steuererklaerung-natuerliche-personen/steuerrechner.html (abgerufen am 12.10.2026)
- Kanton Zürich, «Aktuelle Gemeindesteuerfüsse» («Die Gemeinden setzen ihre Steuerfüsse selbst fest.»; Staatssteuerfuss als Prozentsatz der einfachen Staatssteuer): https://www.zh.ch/de/steuern-finanzen/steuern/steuerstatistiken/aktuelle-gemeinde-steuerfuesse.html (abgerufen am 12.10.2026)
Häufige Fragen
- Ist das Ergebnis des Steuervergleichs verbindlich?
- Nein. Der Steuervergleich liefert eine Schätzung aus sechs Angaben und den gesetzlichen Pauschalen des Steuerjahres 2025. Was Sie tatsächlich zahlen, legt die Steuerbehörde mit der Veranlagung fest. Der Kanton Zürich schreibt dasselbe über seinen eigenen Steuerrechner: Massgebend ist einzig der Betrag auf der Steuerrechnung.
- Warum kann meine Steuer tiefer ausfallen als die Schätzung?
- Weil der Steuervergleich nur Pauschalen kennt. Beiträge an die Pensionskasse, Einzahlungen in die Säule 3a, Fahrkosten, Weiterbildung oder Kinderbetreuung sind nicht eingerechnet. Ob und wie stark solche Abzüge die Steuer bei Ihnen senken, hängt von Ihren Unterlagen ab. Mit Vermögen, Wertschriften oder einem Eigenheim kann die Schätzung auch zu tief sein.
- Speichert TaxWize, was ich in den Steuervergleich eingebe?
- Nein. Die Angaben gehen für die Rechnung an den Server von TaxWize in der Schweiz. Lohn, Zivilstand, Kinder und Kirchenzugehörigkeit stehen danach in keiner Datenbank und in keinem Protokoll. Das Zugriffsprotokoll des Servers hält wie bei jedem Seitenaufruf Zeitpunkt und IP-Adresse fest, und beim Laden der Gemeindeliste den gewählten Kanton. Ein Konto oder ein Dokument braucht der Steuervergleich nicht.
- Kann ich Gemeinden aus verschiedenen Kantonen vergleichen?
- Ja, für die Kantone Aargau, Zürich, Luzern, Solothurn, Bern, Zug und Schwyz. Die geschätzte Gesamtsteuer lässt sich für jede Gemeinde abfragen und nebeneinanderlegen. Der Rang wird nur innerhalb eines Kantons angezeigt. Die Steuerfüsse selbst sind zwischen Kantonen nicht vergleichbar, weil jeder Kanton einen eigenen Tarif hat.
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